Zuviel Stress – darum wird’s nichts mit dem flachen Bauch!

In der Ruhe liegt die Kraft sagt man. Aber wann haben wir eigentlich noch Ruhe?

Wie häufig bekommst oder gibst Du auf die Frage „Wie geht´s?“ folgende Antwort:
Ganz gut, aber VIEL STRESS!

Klausurstress.
Terminstress.
Stress auf der Arbeit.
Lernstress.
Zeitstress.
Stress mit den Liebsten.
Stress mit den Nicht-so-Liebsten.
Der Typ, der vor einem mal wieder nicht richtig Auto fahren kann.

Stress ist allgegenwärtig und kein Ausnahme- sondern mittlerweile ein Dauerzustand und das ist schlecht. Zum einen für deine Gesundheit, da viel Stress Herzkreislaufkrankheiten fördert, ebenso wie psychische Krankheiten beispielsweise das bekannte Burn-Out Syndrom.

Zum anderen hast Du im wahrsten Sinne des Wortes ein dickes Problem, wenn Du dein Leben nicht entstresst, denn Stress macht dich dick, besonders am Bauch! Meinen Klienten ist dieses Phänomen bekannt. Bei jedem Klient messe ich in regelmäßigen Abständen die Hautfaltendicke an 13 Stellen des Körpers. Die Bauchfalte steht dabei für das Stressmanagement und lässt Rückschlüsse auf den Cortisolspiegel im Körper zu. Wenn Du Stress hast schüttet dein Körper Cortisol aus. An sich ist Cortisol nicht schlecht, aber in diesem Fall macht die Dosis das Gift. Viel bzw. zuviel Stress bedeutet zuviel Cortisol, welches die Bildung von Fett am Bauch fördert.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Stress für Heißhungerattacken sorgt! Die Chance, dass Du bei Stress zu etwas fett- oder zuckerhaltigem greifst ist deutlich höher, als wenn Du keinen Stress empfindest. Der Körper hat jetzt Lust auf etwas, dass ihm schnell und viel Energie liefert. Nicht umsonst spricht man ja bei Schokolade auch von „Nervennahrung“.

Was also tun gegen den Stress?
Ein guter und relativ einfacher Weg ist den Schlaf zu verbessern. Wie das aussehen kann, kannst Du HIER nachlesen. Sorge dafür, dass Du regelmäßig isst und diese Mahlzeiten vor allem aus tierischem Protein, Gemüse und guten Fetten bestehen. Ansonsten solltest Du deinen Stress mal genau unter die Lupe nehmen. Hast Du morgens immer Stress, weil Du spät dran bist? Wenn ja, woran liegt das? Ändere das, was Du beeinflussen kannst und stehe zum Beispiel 20 Min eher auf um Morgens weniger Stress zu haben. Eine kurze Auszeit und eine Runde um den Block gehen können auch schon helfen genau wie Formen der Meditation oder das Hören von entspannender Musik.

Es gibt aber auch immer Dinge, die Du nicht beeinflussen kannst: ob die Bahn zu spät kommt, ob Du im Stau stehst oder nicht und wie schlecht und langsam der Typ vor dir mal wieder fährt. Die Umwelt kannst Du nicht ändern, aber deine Reaktion auf die Umwelt schon. Statt im Auto zu fluchen, dass Du im Stau stehst, könntest Du auch dein Lieblingslied voll aufdrehen und mitsingen. Oder Du freust dich, dass Du länger im Auto bist und so noch weiter das Hörbuch hören kannst, was grad in deinem Player läuft.

Ich weiß, ich weiß das klingt alles sehr nach: Fuck, wer bist Du? Ein verdammter Zen-Mönch?
Nein bin ich nicht und bevor Du ein falsches Bild von mir bekommst: auch ich lass mich noch zu oft von äußeren Umständen stressen, die ich gar nicht beeinflussen kann. Das wichtige ist, dass man sich klar macht „das kann ich jetzt sowieso nicht ändern“ und versucht gelassener damit umzugehen. Das geht nicht von heute auf Morgen, das braucht Zeit. Aber je häufiger man es macht, desto leichter wird es. Fast wie Bankdrücken 🙂

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