Das UYH-Kniebeugen-Workout XXL – ein Erfahrungsbericht

Gastpost von Mara

Sonntag morgen, der dritte Advent. Während andere gemütlich am Frühstückstisch sitzen bereite ich mich schonmal seelisch auf das Kniebeugen Workout XXL vor, für welches ich mich vor ein paar Wochen angemeldet hatte. 4 Stunden des kostbaren Wochenendes damit verbringen die eigene Kniebeugentechnik zu verbessern… ja auch für mich klingt Serienmarathon auf dem Sofa mit einem Stück Kuchen verlockend(er), aber die Neugier war letztendlich stärker.

Ich bin 23, war noch nie ein unsportlicher Mensch, bin aber doch auch (dank Bürojob und Leidenschaft für Kuchen und Pizza) ein Stück entfernt von meiner Wunschfigur. Seit ein paar Monaten trainiere ich nach Michas Vorgaben und hatte zuvor noch nie von „tiefen Kniebeugen“ geschweige denn „asstograss“ gehört. Im Fitnessstudio waren die vom „professionellen Trainingspersonal“ erstellten Trainingspläne eher weniger erfolgreich, also vertraute ich Micha, auch wenn ich bis jetzt in meinem Studio bei jeder Kniebeuge und jedem Ausfallschritt unfreundlich darauf hingewiesen werde, dass ich mir die Kniescheiben und den Rücken kaputt mache. Sollte jemand unsicher sein und auch an den „Nicht-tiefer-als-90-Grad“-Mythos glauben, empfehle ich sich das ganze Thema mal von Micha erklären zu lassen.

Nach 2 UYH-Trainingsplänen wusste ich also ungefähr was bei einem Kniebeugen Workout XXL auf mich zukommt. Dass es mir so viel Spaß machen würde ahnte ich allerdings nicht, als ich um 13:00 Uhr im Ideal in Mönchengladbach auf der Matte stand und von den anderen Teilnehmern begrüßt wurde. Während sich alle in einer tiefen Hocke aufwärmten, gab Micha uns einen kurzen Überblick über den Ablauf des Nachmittags und verteilte Shaker mit der nötigen Versorgung. „Damit ihr keine Probleme mit Krämpfen bekommt“…soso dachte ich, konzentriert darauf nicht bereits Probleme beim Halten der Hocke für 5 Minuten zu bekommen.

Auf Jump Squats zum weiteren Aufwärmen folgten 7 unterschiedliche Ausführungen der Kniebeuge, allen gemeinsam ist die Regel „asstograss“. Nur wenn die Oberschenkel die Waden bedecken ist die tiefste Positionen erreicht und auch erst dann ist Micha zufrieden. Damit diese tiefe Kniebeuge eben nicht schädlich ausgeführt wird, ist zu beachten, dass die Ellbogen weit vorne sind und der untere Rücken somit entlastet wird. Auch hier lässt Micha keinen aus den Augen sondern korrigiert, demonstriert und zählt das richtige Tempo laut vor.

Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, schon nach Workout 1 war klar: dieses fokussierte Training hat es in sich. Erstaunlicherweise machte das Über- und Festlegen der Gewichtserhöhung vor jedem Satz Spaß, obwohl man wusste, dass die nächste Runde wieder etwas schwerer wird. Vielleicht lag es an den anderen Teilnehmern die einen motivieren oder der Sicherheit die einem durch die klare Führung von Micha gegeben wurde – ich bin an diesem Sonntag auf jeden Fall über mich hinaus gewachsen und habe Gewichte bewegt an die ich vorher nicht mal gedacht hatte.

Nach einem Postworkout-Shake und einer kurzen Feedback-Runde ging es für mich um 17:00 Uhr wieder nach Hause – erstmal essen (auch zu diesem Thema gab es vorab eine Empfehlung). Egal wie schwer die Beine waren, das Gefühl beim Klokov Squat 70kg für eine Wiederholung geschafft zu haben ist es defintiv wert! Ich kann das UYH Kniebeugen Workout nur empfehlen, probiert’s aus.

Danke an die anderen Kniebeugen-Pros für den lustigen und erfolgreichen Sonntag, danke Micha für dein Top-Training und danke an meine Muskeln, die nicht schlapp gemacht und mir einen ertragbaren Muskelkater beschert haben.

Eindrücke vom UYH-Kniebeugen-Workout XXL 2016

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