7 Dinge, die ich von Wolfgang Unsöld gelernt habe

Im Sommer 2014 habe ich das erste Mal von Wolfgang und dem Your Personal Strength Institute erfahren. Der erste Eindruck war total positiv und so hat es nicht lange gedauert bis ich bei meinem ersten Before and After Bootcamp Seminar Wolfgang dann auch persönlich kennenlernen durfte. In dem Jahr habe ich mit Sicherheit mehr als nur sieben Dinge von Wolfgang gelernt, um ehrlich zu sein bin ich bei jedem Besuch und bei jedem weiteren Seminar überrascht wie viel ich immer wieder lerne. Für meinen Gastpost habe ich mich jetzt auf 7 Dinge konzentriert.

Warum gerade 7?

In der Numerologie steht die Zahl 7 u.a. für Veränderung und wenn das nicht zu Wolfgang und seiner Arbeit passt, dann weiß ich auch nicht…

1. Iss mehr!
Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus meinem ersten Seminar bei Wolfgang: „Wenn Du wachsen willst (lies: MUSKELN AUFBAUEN!), dann iss mehr!“

Puh. Ich dachte ich esse schon viel…und mein Umfeld dachte das auch! Die Gesichter als ich in meinem Freundeskreis berichtete ich muss ab jetzt mehr Essen um groß und stark zu werden: unbezahlbar!

War meine Antwort auf die Frage „Was gab´s zum Frühstück?“ früher noch 4 Eier oder 200g Fleisch…sind es heute eher 12 Eier oder 500g Fleisch…

Nicht nur bei mir selbst, sondern auch bei meinen Kunden habe ich den Unterschied gemerkt. Die meisten essen einfach viel zu wenig hochwertiges Protein und gesunde Fette!

2. Hautfaltenmessung/Hormonhaushalt
War ich früher noch der Meinung, dass man nicht gezielt an bestimmten Körperstellen fett verlieren kann, so hat mich Wolfgang eines besseren belehrt. Auf Grundlage der BioSignature Methode habe ich diesen Sommer bei ihm die Hautfaltenmessung gelernt. Dabei gibt jede der 13 zu messenden Hautfalten Auskunft über den Hormonaushalt im Körper. Training-, Ernährung-, Supplement- und Lifestyleanpassungen kann ich so nun bei meinen Kunden viel individueller vornehmen.

3.  Es gibt immer eine Lösung
Sicherlich ein Zitat, dass sich jeder zu Herzen nehmen sollte. Egal wie die Situation ist und was das Problem ist, es gibt immer eine Lösung. Manchmal liegt die Lösung auf der Hand, manchmal muss man etwas länger danach suchen. Ein Satz, der für jeden Kunden gelten sollte, egal wo die Problematik liegt: es gibt immer eine Lösung.

4. Der Muskel ist dumm
Bevor ich vom YPSI erfahren habe war mein Training sehr Bodybuilding lastig. Hohes Volumen, Supersets, Giantsets, Drop-Sets, Triple Drop Sets, 4er oder 5er Split, 8 Wiederholungen, 12 Wiederholungen oder auch 25 Wiederholungen! Schließlich wollte ich ja Muskeln aufbauen…also Hypertrophie – Training!? Oder?!

Falsch ist das sicherlich nicht, allerdings war da viel zu wenig Variation drin und die Komponente des neuronalen Trainings habe ich komplett vernachlässigt.  Heute weiß ich, dass es genauso wichtig ist auch im Wiederholungsbereich von 2-6 Wiederholungen zu arbeiten, umso mehr Muskelfasern zu rekrutieren. Die Gleichung ist recht simpel:

Wenn ich im niedrigen Wiederholungsbereich arbeite muss mein Gehirn mehr Muskelfasern rekrutieren damit ich das „schwere“ Gewicht bewegen kann. Je häufiger ich das mache, desto mehr Muskeln kann mein Gehirn rekrutieren, desto mehr Gewicht kann ich bewegen. Mehr bewegtes Gewicht bedeutet ein größerer Reiz für die Muskulatur also werde ich stärker und ich baue Muskeln auf.

5. Kniebeugen
Die Königsübung. Schon bevor ich Wolfgang kannte war mir klar, dass Kniebeugen eine der wichtigsten Übungen ist um seine Physis zu verändern. Bei Wolfgang aber habe ich gelernt, dass Kniebeugen DIE Übung ist um seine Physis zu verändern. Keine Übung hat einen so großen Einfluss auf den gesamten Körper, sowohl was den Hormonhaushalt, Muskelwachstum aber auch Fettreduktion angeht.

Außerdem durfte ich am eigenen Leibe erfahren, dass man keine Übung SO OFT machen kann wie Kniebeugen. Unvergessen ist mein 6 Tage Kniebeugen „Urlaub“ – 3 Einheiten Kniebeugen am Tag, 6 Tage am Stück, 18 Einheiten Kniebeugen in einer Woche, soviele wie es sonst nicht mal in einem Monat sind. Neben dem Squat Holiday gibt es auch noch den Squat Day mit 10 Mini Squat Workouts innerhalb von 6 Stunden.

Wer sich also verändern will der macht Kniebeugen. Tiefe Kniebeugen. Oft. Oft und schwer. Oft und schwer und immer ein bisschen schwerer. Denn ohne Fortschritt keine Ergebnisse.

6. Der General, der am meisten schläft gewinnt den Krieg
Wenn ich mich entscheiden müsste, was das Wichtigste war, was ich gelernt habe, dann wäre es dieser Punkt: Nichts, aber auch wirklich gar nichts ersetzt guten Schlaf! Wolfgang wird auch nicht müde, dass immer und immer wieder zu wiederholen und ich merke es selber bei mir, aber auch an den Messungen meiner Kunden. Die meisten schenken ihrem Schlaf viel zu wenig Aufmerksamkeit. Da gilt immer noch der Gedanke, dass man verpassten Schlaf der Woche durch „ausschlafen“ am Wochenende nachholen kann. Nichts ist wichtiger als guter Schlaf, sowohl für die körperliche als auch die geistige Leistungsfähigkeit, d.h. wer Höchstleistung bringen und sich verändern will für den muss guter Schlaf Priorität Nummer 1 sein.

7. Konstanz
Du möchtest Erfolg im Business, dann musst Du konstant Arbeit reinstecken. Du möchtest dein eigenes BnA Foto, dann musst Du konstant  zum Training gehen, konstant Essen, konstant einen guten Schlaf haben, konstant die richtigen Supplements nehmen. In einem Podcast sagte Wolfgang es ganz treffend (Personal) Training „is a craft“. Wenn Du also irgendwoher besser werden willst, dann musst Du genau das tun. Du kannst dich nicht Schlafen legen in der Hoffnung das Nachts die Zauberfee vorbeischaut und Morgen alles anders ist.  Nichts geht von Heute auf Morgen. Der Schlüssel zum Erfolg ist Konstanz.

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